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Fürst Albert II von Monaco besucht die Universität Bremen

04.07.2022
Florence Schubotz vom MARUM (rechts) zeigt Fürst Albert einen Schwarzen Raucher vom Ozeanboden. Foto: MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen; V. Diekamp
Florence Schubotz vom MARUM (rechts) zeigt Fürst Albert einen Schwarzen Raucher vom Ozeanboden. Foto: MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen; V. Diekamp

In Verbindung mit der Weltkorallenkonferenz hat Fürst Albert II von Monaco die Universität Bremen besucht, um sich über den Schwerpunkt in der Meeresforschung zu informieren, der am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften koordiniert wird.

Die Universität Bremen ist bundesweit der größte universitäre Standort der Meeresforschung, der ein breites Spektrum von Disziplinen umfasst und eng mit vielen Partnereinrichtungen in der Region kooperiert. Beim Rundgang haben Forschende der Universität Fürst Albert einen Querschnitt ihrer Arbeiten vorgestellt. So erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel Kaltwasserkorallen, ein besonders fragiles Ökosystemen in der Tiefsee, sowie Hydrothermal- und kalte Quellen, die einzigartige Oasen des Lebens in mehreren tausend Metern Wassertiefe sind.

Neben Biodiversitätsstudien und Hintergründen zum Klimawandel und Klimaarchiven sollen künftig an der Universität Bremen Methoden weiterentwickelt werden, um Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu entfernen. Dazu wird im Rahmen der Deutschen Allianz Meeresforschung an biologischen wie geowissenschaftlichen Verfahren gearbeitet.

Fürst Albert II, der sich für den Schutz der Ozeane sowie Nachhaltigkeit engagiert, zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt von der fachlichen Breite der Forschungsinhalte sowie der Infrastruktur an der Universität Bremen. Die Universität Bremen und insbesondere das MARUM seien sehr gute Beispiele, wie Forschung zum Schutz der Umwelt und für mehr Nachhaltigkeit gelingen könne.

Laut Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der den Fürsten bei seinem Besuch in Bremen begleitet hat, zeigt die Arbeit am MARUM und der Universität Bremen die Bedeutung der Meeresforschung am Standort. „Hier wird nicht gezögert, auch schwierige Themen anzupacken und umzusetzen.“

Thomas Felis (rechts) erläutert Fürst Albert, warum Korallen als Klimaarchive von großer Bedeutung sind.
Thomas Felis (rechts) erläutert Fürst Albert, warum Korallen als Klimaarchive von großer Bedeutung sind.
MARUM-Direktor Michael Schulz spricht mit Fürst Albert über die Meeresforschung in Bremen. Fotos: MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen; V. Diekamp
MARUM-Direktor Michael Schulz spricht mit Fürst Albert über die Meeresforschung in Bremen. Fotos: MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen; V. Diekamp

Impressionen vom Besuch Fürst Alberts II am MARUM