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Daten aus der Vergangenheit zeigen, wie eine wärmere Welt künftig aussehen wird

26.06.2018
Messungen an von lebenden und fossilen Korallen lassen unter anderem Rückschlüsse zu über vergangene Temperaturen und Schwankungen des Meeresspiegels. Foto: Eric Matson / Australian Institute for Marine Science
Messungen an von lebenden und fossilen Korallen lassen unter anderem Rückschlüsse zu über vergangene Temperaturen und Schwankungen des Meeresspiegels. Foto: Eric Matson / Australian Institute for Marine Science

Daten zu einzelnen Wärmeperioden aus der Vergangenheit liefern Hinweise darauf, wie die Erde künftig aufgrund der globalen Klimaerwärmung aussehen könnte. Eine internationale Gruppe von 59 Forschenden aus 17 Ländern hat nun Daten zu vergangenen Wärmeperioden ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Ökosysteme und Klimazonen wegen der Erwärmung verschieben und die polaren Eismassen im Verlauf der nächsten Jahrtausende stark schmelzen werden. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht. Zum internationalen Forscherteam gehören auch vier Wissenschaftler vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen: Pepijn Bakker, Thomas Felis, Michal Kucera und Alessio Rovere. Sie lieferten Fachwissen über Modelle und Rekonstruktionen vergangener Wärmeperioden, des Meeresspiegels und der Reaktion des marinen Ökosystems.

Originalveröffentlichung: Palaeoclimate constraints on the impact of 2 °C anthropogenic warming and beyond. Nature Geoscience 2018, DOI: 10.1038/s41561-018-0146-0

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