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Allgemeine Geologie - Marine Geologie

Willkommen auf den Web-Seiten des Fachgebiets Allgemeine Geologie - Marine Geologie im Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen! Unser Forschungsfeld umfasst Untersuchungen von Ablagerungen und Festgesteinen aus dem Ozean, sowie geologische, geochemische und geophysikalische Untersuchungen am Meeresboden und der Wassersäule. Im Mittelpunkt der marinen Forschung stehen Prozesse, die für Stoff- und Energieaustausch zwischen Lithosphäre und Ozeansphäre verantwortlich sind. Dazu nutzen wir neben den Forschungsschiffen auch eine Reihe von modernen Technologien (Verankerungen, Sidescan-Sonars, Schiffslote, Video-gesteuerte Geräte, ROVs, AUVs etc).
Forschungsschwerpunkte

Methan kommt in marinen Ablagerungen der Kontinentalhänge in großen Mengen als freies Gas oder gelöst im Wasser der Porenräume vor. Bei genügend hohem Druck und kalten Umgebungstemperaturen bilden Methan und andere Gase eisähnliche, feste Substanzen, die als Gashydrate bekannt sind. Wir untersuchen die geologischen Bedingungen, unter denen Methangas und Flüssigkeiten im Meeresboden in das Ozeanwasser gelangen und welchen Einfluss sie auf die Umwelt haben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Untersuchung des Aufbaus, der Struktur und der Dynamik von Gashydraten im Sediment.

Arbeitsgebiete

Cold Seeps und Gashydrat-Vorkommen an tektonisch aktiven und passiven Kontinentalrändern: Süd-Chinesisches Meer, Nordostpazifik vor Oregon, Golf von Mexiko, Schwarzes Meer und Mittelmeer.

Methoden

Meeresbodenkartierung auf unterschiedlichen Skalen, Einsatz Video-geführter Probennahmegeräte, Meeresbodenbeprobung und Untersuchungen mit Tauchbooten und Robotern (ROV's) sowie petrologische, geochemische und mineralogische Untersuchungen von Gesteinsproben, auch von Tiefseebohrungen, Einsatz druckerhaltender Kernentnahme-Geräte.

Forschungsschiff METEOR

Installation und Test des MeBo-Bohrgerätes auf FS POURQUOI PAS? im Hafen von Brest

Das neue Forschungsschiff SONNE

Forschungsschiff SONNE

ROV QUEST wird von FS METEOR aus eingesetzt (Foto: V. Diekamp)

MultiAutoklav Corer (MAC), mit dem Proben vom Meeresboden unter ihrem Umgebungsdruck genommen werden können.

Seitensichtsonar-Aufnahme und Echolot-Profil über zwei Schlammvulkankegel in 2.000 m Wassertiefe des Schwarzen Meeres.

FS PROFESSOR LOGACHEV