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ERSTE HILFE

Absetzen eines Notrufes bei bedrohlicher Verletzung oder Erkrankung

Notruf an der Universität Bremen: wähle 9-1111, Notruf außerhalb (auch EU-weit): wähle 112

  • Wo geschah es? - Unfall- oder Notfallort, möglichst genaue Angaben
  • Was geschah? - Kurze Beschreibung des Notfalls/Unfalls
  • Wie viele? - Wie viele Verletzte/Erkrankte brauchen Hilfe?
  • Welche Art der Verletzung oder Erkrankung? - z.B. Brustschmerz, Verbrennung, Vergiftung, Bewusstlosigkeit, Knochenbruch, Luftnot
  • Auf Rückfragen warten - nicht selbst das Gespräch beenden!
  • Zusätzliche Meldung an die Zentrale Leitwarte über Notrufnummer 07
  • Anrückenden Rettungskräften den Weg weisen

 

Erste Hilfe Maßnahmen drinnen und draußen

  • Schauen, denken, handeln– auf die eigene Sicherheit achten!
  • Bei Stromunfall: zuerst Stromzufuhr stoppen- Notaus-Schalter drücken, Stecker ziehen, Sicherung aus.
  • Weitere gefährdete Personen warnen, zusätzliche Unterstützer herbeirufen, Aufgaben verteilen!
  • Erst NOTRUF (s.o.) absetzen, dann MARUM Ersthelfer verständigen.
  • Hilflose Personen aus dem Gefahrenbereich retten und an die frische Luft bringen. Verletzungen oder Symptome erfragen und/oder feststellen.
  • Bewusstlose Personen in Rücken- oder Seitenlage bringen, Atmung und Puls überprüfen!
    kein Puls: sofort Herzmassage und Beatmung beginnen, Defibrillator holen (Erste-Hilfe-Raum, MARUM I 0200) und einsetzen
    Puls, aber keine Atmung: sofort Mund-zu-Mund Beatmung durchführen bis zur Ankunft des Arztes
  • Brennende Personen notfalls auf dem Boden herumwälzen, besser mit Körperdusche (über Labortür), CO2-Feuerlöscher, oder Löschdecke löschen. Gründlich mit Wasser kühlen und leicht steril abdecken.
  • Verletzte Personen ruhig und warm lagern. Trage, Liege, Decke und steriles Verbandsmaterial sind im Erste-Hilfe Raum (MARUM I 0200). Blutende Wunden verbinden, bei starker Blutung Druckverband anlegen. Knochenbrüche ruhigstellen, verletzte Gelenke hochlagern und kühlen. Schock erkennen und behandeln.
  • Bei Schock (Blutverlust, Allergie, Schmerz) Person in Rückenlage bringen, Beine hochlagern, beobachten.
  • Chemisch verätze Personen gründlich mit Körper- bzw. Augendusche (Labor) oder Wasserhahn abwaschen, getränkte Kleider mit Handschuh vorsichtig entfernen.
  • Vergiftete Personen: Art des Gifts feststellen, Frischluftzufuhr schaffen. Bei ätzenden Stoffen reichlich trinken, Erbrechen vermeiden. Anweisungen von Vergiftungszentrale (0551-19240) oder Arzt einholen.
  • Bei Sonnenstich und Hitzeerschöpfung an schattigem Platz mit erhöhtem Kopf lagern. Oberkörper, Arme und Stirn mit feuchtem Tuch kühlen, Atmung kontrollieren.
  • Bei Unterkühlung und Erfrierung vor weiterer Auskühlung schützen, warm zudecken (z.B. durch Kleidertausch, Schlafsack, Rettungsdecke). Wärmende Getränke reichen, ansprechen.
  • Verletzte niemals allein lassen bis zur Ankunft des Arztes oder Rettungsdienstes.
  • Ein ausführliches Erste-Hilfe Handbuch liegt im Erste-Hilfe Raum (MARUM I 0200) aus. Als hier hinterlegtepsollte es auf Geländearbeiten und Exkursionen stets mitgeführt werden.

    Gute Online-Anweisungen über Erste-Hilfe-Maßnahmen verbreiten Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter.
    Auch die Universität Bremen bietet im Netz Erste Hilfe Informationen und Regelungen.

 

Arbeits-, Dienst- und Wegeunfälle behandeln und anzeigen

Für Arbeits-, Dienst- und Wegeunfälle sind Beschäftigte und Studierende durch ein komplettes Betreuungs- und Entschädigungssystem über Vertragsärzte der Unfallversicherungsträger abgesichert.

Für solche Unfälle ist daher nicht der eigene Hausarzt, sondern ein befugter Durchgangsarzt zuständig (Ausnahme bei Augen-, Ohren-, und Zahnschäden), der einen schriftlichen Befundbericht ausstellt.

Jede Selbstbehandlung von Verletzungen im Arbeitskontext muss im Verbandsbuch (Erste-Hilfe Raum, MARUM I 0200) notiert werden, um bei ggfs. erforderlicher ärztlicher Nachsorge oder Spätfolgen einen Nachweis führen zu können.

Arbeits-, Dienst-, und Wegeunfälle sind der Universität über die FB5-Verwaltung unverzüglich anzuzeigen. Meldeverfahren und Formblätter unterscheiden sich für Studierende, Angestellte und Beamte.


Erste Hilfe Kontakte

Not­ruf­zen­tra­le Uni Bre­men
(Erste Hilfe, Un­fall, Feuer)
Tel.: 9 - 1111

Not­ruf­zen­tra­len D/EU-weit
(Erste Hilfe, Un­fall, Feuer)
Tel.: (01) – 112

Leit­war­te Uni­ver­si­tät
(Tech­ni­scher Not­fall)
Uni-Te­le­fon: 07 (Not­fall)
mobil: 0421 – 218 – 07

Gif­t­in­for­ma­ti­on (24h)

GIZ Univ. Göt­tin­gen
Tel.: (01) – 0551 – 19240

Kran­ken­haus­not­auf­nah­me
nach ei­gen­stän­di­ger An­fahrt

St. - Jo­seph Stift
Schwach­hau­ser Heer­str. 54
Tel.: (0421)-347-1222

Kli­ni­kum Bre­men-Mit­te
St. Jür­gen - Stra­ße 1
Tel.: (0421)-497-5410

Ärztl. Be­reit­schafts­dienst
bei aku­tem Be­hand­lungs­be­darf au­ßer­halb der Sprech­zei­ten

Kas­sen­ärzt­li­che Be­reit­schafts­diens­te Bre­men
Tel.: (0421) - 116 117

 

Erste Hilfe Aus­rüs­tung

De­fi­bril­la­tor - Erste Hilfe Raum - in grü­nem Wand­kas­ten
MARUM I, Erdgeschoss, Raum 0200

Erste Hilfe Raum 
MARUM I, Erdgeschoss, Raum 0200

Ganz­kör­per­du­schen
innen über den La­b­or­tü­ren

 

Erste Hilfe Downloads