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Maritime Ressourcen

Erdöl, Erdgas, Manganknollen, Methanhydrate, Massivsulfide sind einige der Schlagwörter, die die Meerestechnik vor enorme technologische Herausforderungen stellen, die aber auch eine Antwort auf die kommende Verknappung der fossilen Energievorräte und seltenen Metalle sein kann. Die immer größere Wassertiefe (z. B. Manganknollen in bis zu 5.000 m Wassertiefe) und die unwirtlichen Seegebiete – z. B. die Arktis –, in die dabei vorgedrungen werden muss, stellen spezielle Anforderungen an Geräte und Systeme.

Zur Erschließung maritimer Ressourcen müssen die komplexen Systeme insbesondere über intelligente Mobilität und Navigation, multiplexe Sensorik, feinfühlige Manipulationsfähigkeiten sowie intuitive Benutzer-Interaktion und überwachte Autonomie verfügen, um in größeren Wassertiefen erfolgreich operieren zu können. Speziell diese neuen, heute zum Teil noch nicht einmal klar definierbaren Systemeigenschaften, die sich aus den Anforderungen einer nachhaltigen und ökologisch vertretbaren Gewinnung maritimer Ressourcen in großen Tiefen ergeben, bieten Deutschland die Chance, mit seinem großen Potenzial in Automatisierungstechnik und Robotik Systemkompetenz aufzubauen und einen wesentlichen Teil dieses Zukunftsmarktes zu gewinnen. Dies ist nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstituten und der Industrie möglich. Industrie und Forschung in Deutschland decken das dafür notwendige technologische und wissenschaftliche Spektrum ab und bilden eine gute Ausgangsbasis für zukünftige unternehmerische Tätigkeiten.