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Strategiepapier zum Schutz von Korallenriffen

21.07.2021
Der letzte El Niño aus dem Jahre 2016 führte weltweit zu einer langanhaltenden Temperaturerhöhung in den Ozeanen der Tropen. Es kam weltweit zu großflächigen Korallenbleichen, wie hier in Amerikanisch-Samoa im Pazifik. Das Vorher- (linke Seite) und Nachhe
Der letzte El Niño aus dem Jahre 2016 führte weltweit zu einer langanhaltenden Temperaturerhöhung in den Ozeanen der Tropen. Es kam weltweit zu großflächigen Korallenbleichen, wie hier in Amerikanisch-Samoa im Pazifik. Das Vorher- (linke Seite) und Nachher-Bild (rechte Seite) des gleichen Riffabschnittes zeigt, dass das komplette Riffdach ausgebleicht ist. Foto: The Ocean Agency / www.ICRS2020.de

Im Rahmen der internationalen Korallenriffkonferenz ICRS 2021 hat ein Team von Forschenden jetzt ein Strategiepapier zum Schutz von Korallenriffen auf der ganzen Welt veröffentlicht. Zum Autor:innenteam gehört auch Dr. Thomas Felis vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen.

In dem Dokument betonen renommierte Forschende, wie wichtig der Schutz von Korallenriffen weltweit ist – zum Beispiel, um die Biodiversität und das Gleichgewicht in den Ozeanen zu erhalten. Nur gezielte Aktionen, heißt es in dem Papier, könnten helfen, Riffe zu erhalten und wiederherzustellen.

Das kommende Jahrzehnt sei wahrscheinlich die letzte Chance für politische Entscheidungsträger auf allen Ebenen, einen „weltweiten Kollaps der Korallenriffe“ zu verhindern, heißt es darin. Die Autorinnen und Autoren schlagen drei Strategien vor, um die Riffe zu retten: die Bewältigung des Klimawandels, die Verbesserung der lokalen Bedingungen in den Ozeanen und die aktive Wiederherstellung der Korallen.

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Kontakt:
Dr. Thomas Felis
Telefon: 0421-21865751
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