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„Problem des fehlenden Eises“ gelöst

23.02.2021
Luftaufnahme des Store-Gletschers, Westgrönland (uummannaq fjord). Foto: Alfred-Wegener-Institut / Coen Hofstede
Luftaufnahme des Store-Gletschers, Westgrönland (uummannaq fjord). Foto: Alfred-Wegener-Institut / Coen Hofstede

Während der Eiszeiten sinkt der Meeresspiegel, weil viel Wasser in den riesigen Festlandgletschern gespeichert ist. Rechenmodelle konnten die Höhe des Meeresspiegels und die Dicke der Gletschermassen für die letzten Eiszeiten aber nicht miteinander in Einklang bringen. Mit neuen Berechnungen ist es einem Team von Klimaforschenden unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts gelungen, die Diskrepanz aufzulösen. Beteiligt sind auch Wissenschaftler vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Die jetzt im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichte Studie könnte die Erforschung der Klimavergangenheit deutlich voranbringen.

Originalveröffentlichung:

Evan J. Gowan, Xu Zhang, Sara Khosravi, Alessio Rovere, Paolo Stocchi, Anna L. C Hughes, Richard Gyllencreutz, Jan Mangerud, John-Inge Svendsen, Gerrit Lohmann: A new global ice sheet reconstruction for the past 80 000 years. Nature Communications (2021); DOI: 10.1038/s41467-021-21469-w

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