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Jahrestagung des Graduiertenkollegs ArcTrain

26.10.2020
Das Jahrestreffen findet erstmals online statt.
Einer der Forschungsschwerpunkte von ArcTrain ist die Entwicklung von Meereis im Arktischen Ozean. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen.
Einer der Forschungsschwerpunkte von ArcTrain ist die Entwicklung von Meereis im Arktischen Ozean. Foto: MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen.

 

Vom 26. bis 30. Oktober findet das bereits siebte Jahrestreffen des internationalen Graduiertenkollegs Arc­Train statt. Normalerweise kämen zu diesem Anlass die kanadischen Doktorandinnen und Doktoranden ans MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen – dieses Jahr geht das leider nicht. Durch die andauernde Pandemie findet das Jahrestreffen mit über 70 Teilnehmenden, darunter fast 40 Promovierenden, digital statt.

Die Jahrestreffen sind ein wichtiger Bestandsteil des gemeinsamen Ausbildungsprogramms. Sie sollen den Austausch zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern untereinander und zu den fachlichen Betreuern fördern. Ähnlich zu einem Statusseminar präsentieren die ArcTrain-Studierenden ihre Forschung, außerdem werden Vorträge von eingeladenen Gastrednern gehalten.

Das internationale Graduiertenkolleg ArcTrain wird von 2013 bis 2022 gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Natural Sciences and Engineering Research Council of Canada (NSERC) im Rahmen des Collaborative Research and Training Experience Program (CREATE) gefördert wird.

Die Forschung der ArcTrain-Studierenden trägt zum Verständnis der Prozesse und der Auswirkungen von Klimawandel in der Arktis und im Nordatlantik bei. Während ihres Studiums können die Promovierenden die Realität des Klimawandels in der Arktis am Land und im Meer vor Ort erkunden. Forschungsaufenthalte in den Partnereinrichtungen ermöglichen Einblicke die Forschungslandschaft und –Kultur der Partnerländer. Seit 2019 wird in Bremen die dritte Kohorte des Kollegs mit insgesamt zwölf Studierenden gefördert. Von dem einzigartigen Programm profitieren zudem weitere neun assoziierte Doktoranden und Doktorandinnen.