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IODP Sampling Party am MARUM

20.11.2019
Die Forschenden arbeiten in zwei Schichten, um während der Sampling Party den ehrgeizigen Probennahmenplan erfolgreich bewältigen zu können. Foto: IODP/Marlo Garnsworthy
Die Forschenden arbeiten in zwei Schichten, um während der Sampling Party den ehrgeizigen Probennahmenplan erfolgreich bewältigen zu können. Foto: IODP/Marlo Garnsworthy

25.000 Proben in gut zehn Tagen – das ist der ehrgeizige Plan für die 23 Forschenden bei der so genannten Sampling Party, die gerade im Bremer IODP Bohrkernlager des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen stattfindet. Die Sedimentkerne, die nun aufwändig beprobt werden, stammen von der Expedition 382 „Iceberg Alley and Subantarctic Ice and Ocean Dynamics“ des International Ocean Discovery Program (IODP).

Im Frühjahr des Jahres wurden auf der gemeinsam von Mike Weber (Universität Bonn) und Maureen Raymo (Lamont-Doherty Earth Observatory, Columbia University, USA) geleiteten Expedition rund 2,8 Kilometer Bohrkerne im Südatlantik gewonnen. An Bord des Forschungsbohrschiffes JOIDES RESOLUTION wurden die Kerne nicht für Untersuchungen in den Heimatlaboren der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beprobt. Das geschieht nun in Bremen, zu einem Zeitpunkt, wo die an Bord gewonnenen Beschreibungen und Messungen für alle Kerne vorliegen.

Ziel der Expedition 382 ist es, mehr zur langfristigen Klimageschichte der Antarktis herauszufinden. Insbesondere untersuchen die Forschenden dabei , wie die polaren Eisschilde auf das Verändern der Sonneneinstrahlung und des atmosphärischen Kohlendioxids in der Vergangenheit reagierten und wie die Entwicklung der Eisschicht den globalen Meeresspiegel beeinflusste – und umgekehrt.

Weitere Informationen zur Expedition 

Meldung zur Ankunft der Bohrkerne in Bremen 

Während der Schichtbesprechungen tauschen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Fortschritte aus. Foto: IODP/Marlo Garnsworthy
Während der Schichtbesprechungen tauschen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Fortschritte aus. Foto: IODP/Marlo Garnsworthy
IODP Expedition 382