Pagecontent:
Plankton als Archiv der Klima- und Umweltforschung



von Oben nach Unten:
Dinoflagellatenzyste, Coccosphaere, Radiolarie
Inhalt:
Der Kurs gibt eine allgemeine Einführung in diejenigen Planktongruppen, die in der mikropaläontologischen Umwelt- und Klimaforschung aktuell angewendet werden. An konkreten Fallbeispielen (einschließlich Übungen) werden die zur Rekonstruktion paläozeanographischer und paläoklimatischer Umweltbedingungen relevanten kalkigen, kieseligen und organisch-wandigen Planktongruppen vor dem Hintergrund ihrer (pal)ökologischen Ansprüche ausgewertet. Hierbei erfolgt eine Einführung in die Biologie der einzelnen Gruppen und eine Vorstellung der verschiedenen analytischen Methoden, die für mikropaläontologische Untersuchungen zur Verfügung stehen. Neben dem Einsatz von Lichtmikroskopie (LM) und Rasterelektronenmikroskopie (SEM) werden Techniken zur weiteren Auswertung der Analysen erlernt, wie z.B. die Erstellung von Rekonstruktionen basierend auf den heute gebräuchlichen statistischen Methoden, Transfer-Funktionen etc. Folgende Planktongruppen werden behandelt: Dinoflagellaten (kalkige und organische Zysten bildende Arten), Coccolithophoriden, Diatomeen, Silikoflagellaten, Radiolarien.
Ziel:
Die Kursteilnehmer erhalten einen Überblick über das Formenspektrum fossil überlieferbarer Planktongruppen und ihr Anwendungspotenzial in der Paläoklima- und Umweltforschung. Die Inhalte dieses Kurses bilden die Grundlage für die im anschließenden Sommersemester statt findende Veranstaltung „Paläontologisches Praktikum: Probennahme – Auswertung – Präsentation“.
Bewertung:
Zwei Klausuren über das Semester verteilt.
Literatur:
Aktuelle Publikationen und Internet-Quellen werden im Laufe des Kurses mitgeteilt

Süsswasserdiatomee

