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Partikel im Ozean
Autoren:
N. Nowald, G. Fischer, G. Meinecke, V. Ratmeyer, G. Ruhland, G. Wefer
Auf Expedition
Im März 2009 stach das Forschungsschiff Merian zum zweiten Abschnitt seiner 11. Reise von Dakar aus in See. Die Wissenschaftler/Innen des MARUM werden vor der Nordwest-Afrikanischen Küste nicht nur Sedimentbeprobungen und seismische Messungen des Meeresbodens vornehmen, sondern auch ihre Partikelflussstudien fortsetzen, die vor mehr als 20 Jahren begonnen wurden.
20 Jahre Partikelflussstudien vor NW-Afrika
Vor über 20 Jahren begann der Fachbereich Geowissenschaften im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 261 mit umfangreichen Partikelflussstudien vor NW-Afrika (siehe Abb.1). Diese Region ist Teil eines einzigartigen Küstenauftriebsgebiete, das als eines der produktivsten auf der Erde gilt. Angetrieben durch den NW-Passatwind, gelangen vor den Küsten Marokkos, Senegals und Mauretaniens kalte, nährstoffreiche Wassermassen an die Meeresoberfläche und kurbeln dort das Algenwachstum an. Die Algen, bzw. das Phytoplankton dienen als Nahrungsgrundlage für zahlreiche höhere Organismen und sind die Ursache für den großen Fischreichtum dieser Region.
- 1_Bioloigsche Pumpe
- 2.1_Chronologie 1988-91
- 2.2_Chronologie 1996-97
- 2.3_Chronologie 2001-03
- 3._Forschung morgen

Abb.1: Die Arbeitsgebiete vor der NW-Afrikanischen Küste. Nördlich von Gran Canaria liegen die Beobachtungsstationen mit Sinkstoffallen, Strömungsmessern und Messbojen DOLAN und ESTOC (CI). Vor der Küste Mauretaniens bei Kap Blanc liegen die beiden Langzeitbeobachtungsstationen CB und CBi.

