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Die AWI - MARUM Allianz (AMAR)
Struktur und Schwerpunkte in der Kooperation zwischen dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und der Universität Bremen
Die wissenschaftliche Kooperation zwischen dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) und der Universität Bremen hat eine lange und erfolgreiche Tradition. Die in 2007 revidierte Kooperationsvereinbarung zwischen dem AWI und der Universität Bremen hebt die Zusammenarbeit beider Institutionen in Forschung und Lehre zur Stärkung der Polar- und Meeresforschung in der Bundesrepublik Deutschland hervor. Der Universität kommt dadurch das wissenschaftliche Potential des AWI zugute. Das AWI erhält für seine Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen insbesondere den Zugang zur Lehre an der Universität.
Die im November 2010 gegründete AWI-MARUM-Allianz (AMAR) schafft die organisatorische Grundlage für die strategische Weiterentwicklung der bereits bestehenden wissenschaftlichen Kooperation in Forschung und Technologie-Entwicklung. Zentraler Partner innerhalb der Universität Bremen ist das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM). AMAR wird durch gemeinsame Planung und Durchführung von Forschungsprojekten verwirklicht, wird durch ein eigenes Steuergremium geleitet und von beiden Partnern durch finanzielle Zuwendung getragen. Der AMAR-Vertrag regelt u.a. die Aufgaben und Leistungen der Vertragspartner, die Organisation der jährlichen Versammlung der Vertragspartner und die Rolle der Sprecher der AMAR-Forschungseinheiten.
Die AMAR-Vereinbarung sieht zunächst die Allianz-Forschungseinheiten (FE)
- Forschungseinheit "Ozeansystem Nordatlantik-Arktis"
- Forschungseinheit "Unterwassertechnologien und Erdbeobachtungssysteme"
- Forschungseinheit "Dateninformationssysteme"
vor. Weitere Themenbereiche und Forschungseinheiten können nach Bedarf initiiert werden. Die gemeinsamen Arbeiten und Projekte innerhalb der FE sind offen für die Kooperation mit Dritten, speziell mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus anderen Fachbereichen der Universität Bremen sowie weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft.



