Open Ship MERIAN

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    Das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN kommt nach Bremen!
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Das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN in Bremen!

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Open Ship MERIAN in der Presse

Zu Besuch auf dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN
Videobericht des Weser Kuriers

"Modernstes deutsches Forschungsschiff zu Gast"
Zeitungsartikel im Weserkurier

Meldung beim Informationsdienst Wissenschaft

Besuchen Sie das modernste deutsche Forschungsschiff am 21. und 22. September 2013 in Bremen! Eintritt frei!

Wann?
Samstag, 21. September 11 – 17 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr 
Sonntag, 22. September 9 – 15 Uhr, letzter Einlass 14 Uhr 
Wo?
Getreidehafen, am Getreidespeicher, Besuchereingang neben Pier 2 

Programm

Es erwartet Sie ein buntes Programm: Die Schiffsbesichtigung gibt Ihnen einen einmaligen Einblick in das Leben und Arbeiten an Bord eines Forschungsschiffs. Werfen Sie einen Blick auf die Brücke, das Peildeck oder den Hangar. In den Laboren und an Deck erwarten Sie Wissenschaftler des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften (MARUM), des Instituts für Umweltphysik (IUP), des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie (MPI), des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Jacobs University.

Auf dem Arbeitsdeck des Schiffes sind der Tauchroboter CHEROKEE und der Unterwassergleiter MOTH des MARUM ausgestellt. Im Simulationscontainer können Sie einmal selbst zum Tauchroboter-Piloten werden und das Unterwasserfahrzeug MARUM-QUEST steuern.

Gleich nebenan geben Ihnen Wissenschaftler des IUP, Abteilung Ozeanographie, einen Einblick in die Messmethoden von Ozeanographen und Klimaforschern und zeigen verschiedene Messinstrumente aus dem Expeditionsalltag sowie eine autonome Tiefseeverankerung für Langzeitbeobachtungen.

Gerade von ihrer Expedition aus der Arktis zurückgekehrt berichten AWI-Wissenschaftler von ihren Erlebnissen aus dem Untersuchungsgebiet vor Spitzbergen und zeigen Geräte zur Beprobung des Meeresbodens.

Im Chemielabor an Bord zeigen Wissenschaftler des MPI die Welt der Mikroorganismen. Die Besucher haben die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeitsabläufe an Bord eines Forschungsschiffs zu bekommen und erkennen leicht, dass ein Labor auf hoher See besondere Anforderungen an Mensch und Ausrüstung stellt.

Die Bremerhavener Künstlerin Hilke Leu zeigt auf dem Schiff Drucke, Texte und Zeichnungen, die in Aufarbeitung ihrer Erlebnisse als Teilnehmerin einer Expedition in den Südatlantik mit dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN entstanden sind, sowie Skulpturen aus ihrer Werkstatt „feuerWERK | Eisenbildhauerei“.
Weitere Informationen zur Kunstausstellung

Im Konferenzraum des Forschungsschiffs berichten Wissenschaftler in Kurzvorträgen zu aktuellen Themen der Meeresforschung. Neben einem Expeditionsbericht aus der Arktis erfahren die Besucher Spannendes zu schwarzen Rauchern in der Tiefsee, zur Vielfalt von Algen oder zu den neuesten Tiefseetechnologien.

Kinder können ihren eigenen Unterwassergleiter bauen und gleich im großen Wasserbecken testen. Neben Filmen gibt es weitere Informationen zu den Forschungsinstituten und Studienmöglichkeiten, Tipps und Tricks zum Knotenmachen, Arbeitslieder des Shanty-Chors Hasport, sowie einen Imbiss- und Getränkestand.

Ein Besuch lohnt sich also für Groß und Klein. Schon deshalb, weil es sich bei der knapp 100 Meter langen und 20 Meter breiten MARIA S. MERIAN um das in vieler Hinsicht modernste deutsche Forschungsschiff handelt. Ausgerüstet mit zusätzlichen Stahlplatten kann es auch am Rand des Meereises operieren. Die MERIAN wurde 2006 in Dienst gestellt und wird von der Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG bereedert.

Foto: Thorsten Klein, MARUM

Vortragsprogramm

Im Konferenzraum des Forschungsschiffs halten Wissenschaftler Kurzvorträge zu aktuellen Themen der Meeresforschung. Neben dem aktuellen Expeditionsbericht aus der Arktis erfahren Sie Spannendes zu schwarzen Rauchern in der Tiefsee, zur Vielfalt von Algen oder zu den neuesten Tiefseetechnologien.

Foto: Thorsten Klein, MARUM

Vorträge am Samstag, 21. September

ZeitVortragende, Vortragstitel
12:00 Uhr Dr. Miriam Römer (MARUM)
Gashydrate in der Tiefsee 
12:30 Uhr Denise Müller (Doktorandin am IUP)
Klimafaktor Fluss: Eine Studie auf Borneo 
13:00 Uhr Dr. Tim Freudenthal (MARUM)
Das MARUM-MeBo: Nutzung des Bremer Bohrroboters für die Erforschung der Vereisungsgeschichte in der Arktis 
13:30 Uhr Prof. Dr. Frank Oliver Glöckner (MPI)
Das digitale Meer 
14:00 Uhr Dr. Wolfram Geißler (AWI)
MSM31 – Expeditionsbericht aus der Arktis  
14:30 Uhr Franziska Kersten (AWI)
"Schlamm" vom Meeresgrund und seine Verwendung in den Bremer Forschungsinstituten – ein Beispiel aus dem Südpazifik  
15:00 Uhr Dr. Katja Metfies (AWI)
"Die Suche nach Fingerabdrücken im Meer"
(Untersuchungen der Diversität des marinen Phytoplanktons mittels molekulargenetischer Methoden) 
15:30 Uhr Florian Riefstahl (Student, Universität Bremen)
Ein kontinentales Fragment im Arktischen Ozean – Geowissenschaftliche Spurensuche auf dem Yermak-Plateau 

Vorträge am Sonntag, 22. September

ZeitVortragende, Vortragstitel
11:00 Uhr Antje Mueller-Michaelis (Doktorandin AWI / Universität Bremen)
Marine Seismik – Forschen unter dem Meeresboden
(Beispiele von MSM 12/2)  
11:30 Uhr Dr. Sabine Kasten (AWI)
Methan-Austritte in der Tiefsee 
12:00 Uhr Antje Buss & Janna Köhler (IUP)
Auf der Jagd nach Schwarzen Rauchern 
12:30 Uhr Dr. Wolfram Geißler (AWI)
Kontinentaler Aufbruch – MARIA S. MERIAN auf Spurensuche im Südatlantik
(Bericht zu laufenden Forschungen vor/in Namibia und bei Tristan da Cunha; Ausfahrten MSM17-1/2,20-1/2,24) 
13:00 Uhr Prof. Dr. Katrin Huhn (MARUM)
Submarine Rutschungen - wichtig für Bremer Meeresforscher?! 
13:30 Uhr Reiner Steinfeldt (IUP)
Klimamaschine Nordatlantik  
14:00 Uhr Dr. Nicolas Nowald (MARUM)
Tiefseerobotik und Unterwassertechnologien am MARUM –
Universität Bremen 

Anfahrt

Das Forschungsschiff liegt im Getreidehafen, der Besuchereingang befindet sich am Ende des Gröpelinger Fährwegs, gleich neben Pier 2 (siehe Anfahrtsskizze).

Mit der Straßenbahnlinie 3 fahren Sie Richtung Gröpelingen bis Haltestelle "Use Akschen" (Fahrplan auf www.bsag.de). Dann zu Fuß Richtung Waterfront und links in die AG-Weser-Straße, die in den Gröpelinger Fährweg übergeht.