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Moving Lander
MARUM_MOVE erfolgreich getestet. Lesen Sie mehr!
Automatisierte Geräte übernehmen in der Meeresforschung zunehmend Messaufgaben, die bisher nur mit Hilfe von Forschungsschiffen erledigt werden konnten. Zu dieser Kategorie zählen z.B. mit Sensoren bestückte, frei treibende Bojen und Probenahmesysteme, die für einen bestimmten Zeitraum auf dem Meeresboden abgesetzt werden.
Eine deutliche Erweiterung des Aufgabenspektrums wird mit Hilfe aktiv angetriebener Fahrzeuge erreicht. Sie können entweder wie Unterseeboote durch die Wassersäule schweben oder radangetrieben sich auf dem Meeresboden vorwärts bewegen. Da sie beide vollkommen unabhängig von einem Schiff arbeiten, müssen sie über ein zuverlässiges Navigations- und Steuerungssystem verfügen. Der besondere Vorteil aktiv angetriebener Fahrzeuge liegt in der Möglichkeit des Einsatzes in schwer zugänglichen Gebieten, wie z.B. unter Eis.
Hinsichtlich der jeweiligen spezifischen Konzeption unterscheiden sich die Systeme in ihrer Anwendung:
Schwebende Unterwasserfahrzeuge
Schwebende Unterwasserfahrzeuge (im Englischen AUVs genannt) werden schon seit 40 Jahren entwickelt. Im Allgemeinen besitzen sie keine Kabelverbindung zum Schiff oder zum Land und arbeiten eigenständig ein Messprogramm ab. Im Folgenden sind einige charakterische Eigenschaften aufgelistet.
Bodenfahrzeuge
- begrenztes Einsatzgebiet (bis zu einigen km)
- Lange Einsatzdauer (bis zu 9 Monaten)
- Lokale, bodennahe Messungen und Beprobungen des Bodens
Das radangetriebene Fahrzeug des MBARI

Mit zunehmenden Einsatzbedarf dieser Fahrzeuge in sowohl wissenschaftlichen als auch wirtschaftlichen Bereichen, werden die technischen Anforderungen an die System steigen. Neben der Optimierung der Energieversorgung als Grundlage längerfristiger Einsätze, muss vor allem die Navigation und die Kommunikation mit dem Fahrzeug verbessert werden.

Spezialentwicklung eines kabelgeführten Radfahrzeug
zur Untersuchung eines gesunkenen Schiffs.
(Bedford Institute of Oceanography, Kanada, 1974)




