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METRO: Projekt - Übersicht


Im Verbundprojekt METRO wird ein interdisziplinäres Forscherteam den Ursprung, die Verteilung, die Struktur und die Dynamiken von oberflächennahen Gasen und Methanhydraten untersuchen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Interaktionen von Gas und Gashydrat mit dem Sediment und dem darüberliegenden Meerwasser gerichtet. Beste Bedingungen für diese Untersuchungen bietet das Schwarze Meer. Es ist das weltweit größte oberflächennahe Methanreservoir, dessen gasreiche Sedimente viele aktive Methanquellen und Gashydrate aufweisen. Die drei Forschungsfahrten in dieses Gebiet und zahlreiche Laboruntersuchungen sollen bessere Erkenntnisse über die Rolle des Methans im Kohlenstoffkreislauf liefern. Entscheidende Bedeutung für die Forschungsarbeiten haben die, mit Druckkammern ausgestatteten Probennehmer (Autoklavgeräte), die Computertomographie (TP1) und die neue entwickelten gasdichten Hälterungsgefäße für Laborversuche (TP2). Diese Methoden ermöglichen eine direkte Messung des in situ vorhandenen bzw. in den Experimenten gebildeten Methangases und des Hydrats. Videogeführte und akustische Methoden zur Seegrundkartierung und -charakterisierung (TP3), sowie Porenwasseruntersuchungen und Ratenbestimmungen (TP4) vervollständigen das Programm.

METRO: Arbeitsgebiete und Geräte
 
Impressum | © marum | Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert von: Dr. Friedrich Abegg. Datum: 03.09.2007, 12:12 Uhr