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METRO: Autoklavtechnologie


Eine wichtige Voraussetzung für die Untersuchung natürlicher Gashydraten unter in-situ-Bedingungen ist der Erhalt der am und im Meeresboden herrschenden Druck- und Temperaturverhältnisse (in situ Bedingungen). Um diese Bedingungen zu konservieren, wurden im Rahmen des Vorläuferprojektes OMEGA an der TU Berlin (Abteilung: MAT) die beiden Kerngeräte MultiAutoklavCorer (MAC) und das Dynamische AutoklavKolbenlot (DAPC) entwickelt. Der MAC ist in Größe und Funktion einem konventionellem Multicorer ähnlich. Er ermöglicht es, bis zu vier Sedimentkerne mit einer Maximallänge von jeweils 60 cm gleichzeitig zu entnehmen. Nach dem Bergen des Gerätes können die Druckkammern aus dem Rahmen ausgebaut werden, um Untersuchungen wie Computertomographie und Entgasung durchzuführen. Das DAPC ist in der Funktion einem Kolbenlot ähnlich und ermöglicht einen Kerngewinn von bis zu 230 cm.
Folgende Weiterentwicklungen der Autoklavgeräte sind im METRO-Projekt vorgesehen:

  • Adaption der Geräte auf eine Einsatztiefe von bis zu 2300 m
  • Optimierung der Durchstrahlbarkeit mit Röntgen-Quellen
  • Entwicklung einer Schneidvorrichtung für autoklavierte Kerne (Autoclave Core Section Cutter)
  • Entnahme von Proben in gefrorenem Zustand

 
Impressum | © marum | Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert von: Dr. Thomas Pape. Datum: 06.04.2009, 18:40 Uhr