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MSc Jörn Tonnius
Name: | Mr. MSc Jörn Tonnius | |
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Abteilung: | Anorganische Aquatische Geochemie | |
Funktionen: | Doktorand im Forschungsbereich F2 (Geofuel inventory and utilization) | |
Telefon: | 0421 218 - 65114 | |
E-Mail: |

Lebenslauf
| 2005 | Master of Science (MSc) in Applied Environmental Geosciences | Universität Tübingen |
| 2005 - 2007 | Environmental Consultant | AMEC Earth & Environmental GmbH, Frankfurt |
| 2007 - 2008 | Projektmanager | Environ Germany GmbH, Kelkheim |
| 2008 - 2011 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter | MARUM, Universität Bremen |
Forschungsthema
Große Teile des Meeresbodens weisen keine oder nur sehr geringe Sedimentbedeckung auf. In diesen Bereichen rings um die mittelozeanischen Rücken und an Seamounts reagiert großflächig basaltische ozeanische Kruste direkt mit dem ozeanischen Wasser. Die dabei stattfindende Oxidation der reduzierten Krustenbestandteile (z.B. Eisen, Mangan, Schwefel) durch im Meerwasser gelöste Elektronenakzeptoren könnte eine bedeutende Energiequelle für den Metabolismus chemolitotropher Mikroorganismen sein. Während der letzten 15 Jahre stieg die Anzahl an Belegen für die aktive Nutzung und Besiedelung dieses Habitats durch verschiedene Mikroorganismen stark an. Das Verständnis der dabei ablaufenden Prozesse, der von den Mikroben verwendeten Methoden/Strategien sowie das Ausmaß ihres Einflusses auf die geochemischen Zyklen der in basaltischer Kruste enthaltenen Elemente befindet sich jedoch noch im Aufbau.
Ziel meiner Forschung ist vorrangig, den Einfluß von mikrobiell katalysierter Basaltverwitterung auf die Lösungsraten und Lösungsprozesse der ozeanischen Kruste zu erforschen und zu quantifizieren. Dazu wurden Säulenlösungsversuche durchgeführt, um den Einfluß verschiedener organischer Liganden zu untersuchen, die bei analogen terrestrischen Verwitterungsprozessen ein wichtiges Werkzeug der beteiligten Mikroben bilden.
Masterthesis
Die Konzentration von gelöstem Wasserstoff kann als wichtiger Indikator für die in einem Aquiferabschnitt dominierenden Redoxprozesse genutzt werden. Ziel der im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes KORA durchgeführten Masterarbeit war, die Nachweismethodik für gelöste Wasserstoffkonzentrationen mittels eines Reduction Gas Detektors (RGD2) am Geochemielabor der Universität Tübingen zu etablieren und anhand von Proben aus einem mit CKW kontaminierten Aquifers im Raum Franktenthal auf ihre Vergleichbarkeit mit anderen Untersuchungsmethoden zu testen.
Generelle Forschungsinteressen
- Entstehung des Lebens
- Geoengineering
- Globale Stoffkreisläufe und ihre Veränderungen
- Marine Geochemie
- Tiefe Biosphäre und extreme Lebensräume


