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Das Bremer Bohrkernlager

Am Ende jedes Fahrtabschnittes werden die Bohrkerne in zwei Hälften - 'work' (Arbeits)-Hälfte und Archiv Hälfte - zerteilt und in gekühlten Containern an die drei internationalen IODP-Lager (Repositories) versandt. Dort wird das Material gelagert und Wissenschaftlern aus aller Welt für weitere Untersuchungen zur Verfügung gestellt. Die Lagerung der Sedimente und Gesteine in 1,5 m langen Abschnitten erfolgt bei der Temperatur am Meeresboden (ca. +4°C), um chemische und physikalische Veränderungen bzw. Alterungsprozesse auf ein Minimum zu reduzieren. Ein Jahr nach Ende einer Fahrt steht das Material allen interessierten Wissenschaftlern - auch wenn sie nicht an der Fahrt teilgenommen haben - zur Beprobung zur Verfügung. Dabei ist es eine der Hauptaufgaben der Kernlager, die Proben aus den Kernen zu entnehmen und zu verschicken, sofern die Wissenschaftler nicht selbst kommen können. Die Archivhälften dürfen ausschließlich für Beschreibungen und zum Fotografieren benutzt werden.

 
Impressum | © marum | Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert von: Dr. Frank Schmieder. Datum: 09.04.2010, 10:43 Uhr