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Containerweise Bohrkerne
Im MARUM-Gebäude ist eines der Bohrkernlager des Integrierten Ozeanbohr-Programms (IODP) untergebracht. In den vergangenen eineinhalb Jahren wurden die Kerne auf drei Bohrkernlager konzentriert und daher umverteilt. Im Bremer Kernlager wurden zusätzlich insgesamt 37 Container mit Sedimentproben aus dem aufgelösten Kernlager in Lamont (USA) eingelagert. Der letzte Container wurde Mitte September angeliefert. Damit archiviert das Bremer Lager im MARUM jetzt 140 Kilometer Bohrkerne und ist das größte der drei IODP-Klimaarchive. Hier werden alle Bohrkerne aus dem Atlantik, dem Arktischen Ozean sowie dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer gelagert. Beim IODP, einem der weltweit größten Meeresforschungsprogramme, geht man davon aus, das mit der Fokussierung auf drei Lager Kosten in Höhe von 230.000 Euro jährlich eingespart werden.
Webseiten des Bremer Bohrkernlagers.

Die gut verpackten Bohrkerne werden auf dem Hof des MARUM entladen.

Mitarbeiter ordnen Bohrkerne ins Klimaarchiv ein.

